Dieter Legenstein

Meine Name ist Dieter Legenstein und es freut mich, daß Ihr meine Seite besucht. Ich möchte Euch zeigen, wie ich in einem “Selbstversuch”, ohne jegliche Unterstützung, es geschafft habe über 60kg abzunehmen, das Gewicht zu halten, die Ernährung umzustellen und sich für Sport zu begeistern. Dieter Legenstein

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Vorgeschichte:

Ich wurde am 02.11.1971 in Neunkirchen/NÖ geboren. Als Kleinkind war ich mal dicker und mal dünner, je nachdem, wo ich die Ferien verbrachte. In der Schulzeit bis zu meinem 16. Lebensjahr war ich sehr sportlich unterwegs, Fußball- und Tennisverein. Neben den Trainings und Meisterschaftsspielen, fuhr ich leidenschaftlich gerne Fahrrad, dies sollte sich in meinem späteren Leben noch bezahlt machen. Ich begann eine Lehre als Einzelhandelskaufmann, die ich auch abschloss. Der (Leistungs)Sport geriet zu diesem Zeitpunkt bereits etwas in den Hintergrund.

Kurz nach meinem 17. Lebensjahr, zog ich mir dann eine schwere Knieverletzung zu. Ein Jahr später gings für 8 Monate ab zum Bundesheer, dort lernte ich die ungesunde Seite des Lebens kennen. Zigaretten, Alkohol waren ab diesem Zeitpunkt mein Laster. Im selben Jahr starb dann noch mein Vater und somit sagte ich dem Leistungssport dann endgültig Ade.

2 Jahre später, lernte ich meine Ehefrau kennen und mit 21 Jahren haben wir geheiratet, das sind jetzt im 2017er Jahr schon ganze 23 Jahre. Die Zeit vergeht….

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Weiter im Text.
Dem Sport sagte ich “Ade”, dem Nikotin und Alkohol sagte ich “Hallo” und gegessen habe ich nach wie vor wie ein Sportler… Trotzdem nahm ich (noch) nicht wirklich viel an Gewicht zu. Einige Jahre später lernte ich einen meiner besten Freunde kennen, Manuel Michalko, er ist einer der erfolgreichsten Bergrennfahrer Österreichs und Europaweit.
Da mein jetziges Hobby das Filmen und Fotografieren war und noch immer ist, begleitete ich Ihn auf diversen Rennen. Diese Rennen werden immer auf Bergstraßen durchgeführt, daher ist man dementsprechend viel zu Fuß unterwegs, am Rücken schweres Gepäck (kpl. Foto- Videoausrüstung 25-30kg). Das ist rückblickend gesehen sicher ein Grund dafür, daß ich noch nicht viel zunahm. Seit 2010 war und bin ich Pressefotograf und Fotodesigner nicht nur für unser Team.

2012 war dann ein erster schwerer Schlag für meine Gesundheit, ein Bandscheibenvorfall behinderte mich fast 6 Monate lang. In dieser Zeit war ich nicht in der Lage meiner körperliche Ertüchtigung, dem Fotografieren und Filmen im Bergrennsport nachzukommen und ich wurde langsam dicker und dicker.

10.06.2014 war dann ein Schicksalstag für mich.

An diesem Tag stand ich unter Schmerzen in der Brust auf, ich dachte mir nicht viel dabei. Als ich dann in die Firma kam, ging alles sehr schnell. Ein Kollege hat den Notarzt gerufen, ich wurde umgehend in das LKH Wiener Neustadt auf die Intensivstation gebracht. Die Beschwerden entstanden durch Kammerflimmern und ich wurde “abgedreht”. Mit einem Defibrillator wurde ich reanimiert. Ich selbst bekam gar nichts davon mit, erst als man mich von der Intensivstation rausbrachte und ich meine Frau sah, wurde mir bewusst was gerade passiert war. Sie war tränenüberströmt, denn es stand gar nicht gut um mich…

Bei meinem Krankenhausaufenthalt, hatte ich viel Zeit zum Nachdenken, was denn im Leben eigentlich wirklich wichtig ist und das es so nicht weiter gehen kann! Ich bekam, sprichwörtlich, einen Warnschuss vor den Bug… Von einer Fettleber bis hin zu diversen Fettablagerungen an anderen Organen hatte ich alles bekommen und der “Höhepunkt” war eben mein Herz…

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Für mich war jetzt klar, mit 126,6kg Körpergewicht, dieses bestand aber nicht aus Muskeln, bei einer Körpergröße von 178cm, musste ich sofort handeln. Ich recherchierte über Ernährung, Sport, Herzprobleme, Fettleibigkeit usw. im I-Netz, kaufte mir Bücher zum Thema Ernährung und Sport. Dann glaubte ich alles darüber zu Wissen und legte los…

Gut, als erstes gab ich meine Körperdaten und Aktivitäten in einen Kilokalorienrechner ein und sah mir die Auswertung an, wieviel ich ca. an Kilokalorien zu mir nehemn sollte, damit ich als erstes, nicht noch dicker werde. Das waren in meinem Fall ca. 2500kcal.

Jetzt trug ich in einen Essenstracker, mein Essen und trinken ein und siehe da, Holla die Waldfeh, fast 9000kcal.! nahm ich im Durchschnitt täglich zu mir…

Warum habe ich so viel gegessen und getrunken?
Diese Frage konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich beantworten – leider. Denn wenn ich so manche Zusammenhänge gesehen hätte, wäre 2016 nicht nochmals das Gleiche vorgefallen!

Ihr seht schon, viel hätte , wäre, wenn… – ist passiert, kann ich auch nicht mehr ändern aber daraus lernen! Ich will Euch damit auch sagen, überlegt warum tut Ihr das, was Ihr tut…

So, jetzt wusste ich wieviel nahm ich zu mir. Jetzt musste ich natürlich abnehmen, das sollte natürlich so schnell wie möglich sein, dazu schlug mir der Kilokalorienrechner 2000kcal vor. Oha, von 9000kcal auf 2500kcal um nicht mehr zuzunehmen und 2000kcal um “schnell” abzunehemen, na ja, was solls, sind ja nur Zahlen…

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Dann dachte ich mir, ich weis es besser und schraubte das ganze noch weiter runter. In der ersten Woche ernährte ich mich nur mehr mit 1200kcal. am Tag. Jaaaa, was kommen musste trat auch ein, Entzugserscheinungen von Alkohol und Zucker, Heißhungerattacken waren die ersten Probleme. Ich wurde auch extrem agressiv und konnte mich nur durch 5-6 stündige Spaziergänge täglich halbwegs wieder normalisieren. Als mir denn am siebten Tag schwarz vor Augen wurde, wusste ich, so geht es nicht weiter.

Also setzte ich mich auf 1900kcal. Damit ging es etwas leichter. Natürlich, wenn man von fast 9000kcal auf 1200kcal runterfährt und dann 1900kcal konsumiert, gehts einem etwas besser. ABER, ich hatte nach wie vor Heißhungerattacken. Der Alkoholentzug verging zumindest. Warum hab ich denn nur so viel Hunger? Gute Frage, hat sicher jeder schon mal gehabt, wenn er eine “Blitzdiät” durchführt, die Antwort ist für mich heute relativ einfach. Man reduziert zu drastisch die Kilokalorien, trinkt viel zu wenig, macht zu wenig Bewegung, Sport wird ausgelassen und das allerschlechteste und der größte Fehler ist die falsche, meist einseitige, Ernährung!

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Verdammt, es geht doch nicht so einfach, wie ich mir das vorstellte. Was war das jetzt nochmal mit der Makroverteilung und was ist das überhaupt?! Was sind denn Ballaststoffe und wieso hab ich immer noch hunger wenn ich 4 trockene Semmeln gegssen habe…?
Also habe ich mich mit Thama dann doch noch intensiver beschäftigt. Eiweiß (Protein), Fett und Kohlehydrate sind nunmal die Grundbaustoffe (Makros) der Ernährung und dann gibts ja noch die Ballaststoffe, von den Mikronährstoffen will ich jetzt gar nicht sprechen…

Alter Schwede, ich will ja nur abnehemen und dann wieder normal essen!!! 

!!! STOP – HALT !!!

Was heißt hier “normal” essen??? Mit dem “normalen” Essen, kam ich ja in diese Situation des Übergewichts und Ihr sicher auch!

Darum merkt Euch, dieses Essen war nicht “normal”. Es waren zu viele schlechte und leere Kilokalorien. Das muss ein Ende haben!

Glaubt mir, Ihr werdet viel über Euer Essen und Essverhalten lernen ohne das es langweilig wird.

 

Euer
Dieter “Legi”

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